Glan-Blies-Weg

TIPP:
Es lohnt sich, für den Glan-Blies-Radweg etwas mehr Zeit einzuplanen. Nicht nur die wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft ist ein Genuss, die Region hat auch darüber hinaus einiges zu bieten. Unsere Etappenvorschläge haben wir Ihnen mit einigen Tipps hier zusammengestellt.
Etappe 1:Sarreguemines – Blieskastel
Etappe 2:Blieskastel – Schönenberg-Kübelberg
Etappe 3:Schönenberg-Kübelberg – Ulmet
Etappe 4:Ulmet – Meisenheim
Etappe 5: Meisenheim – Staudernheim


Zwischen Glan-Münchweiler und Altenglan besteht die Möglichkeit, die Fahrräder im Zug mitzunehmen, auf den anderen Streckenabschnitten im Landkreis Kusel und bis nach Homburg gibt es seit  dieser Saison eine tolle weitere Möglichkeit: Jetzt in den Sommermonaten kommen die speziellen Radbusse auf den Linien 270 (Kusel - Altenglan – Lauterecken) und 280 (Kusel – Homburg) mit Fahrradanhängern zum Einsatz und für Genussradler gerade richtig. An den Wochenenden sind sie unterwegs und ermöglichen den Radfahrern, den Hin- oder Rückweg gemütlich im Bus anzutreten, das Fahrrad sicher im Anhänger verstaut

Fahrplanauszug I: Homburg - Kusel - Lauterecken

Fahrplanauszug II : Lauterecken - Kusel - Homburg

 

 


GLAN BLIES WEG  mit 4 Sternen ausgezeichnet.

Radweg mit Glamour 

Unser Prunkstück bei den Radwegen – der Glan-Blies-Radweg hat sich seine vier Sterne redlich verdient!
Familienfreundlich, abwechslungsreich und bestens beschildert führt der Radweg von Sarreguemines hinter der französischen Grenze bis nach Staudernheim an der Nahe. Auf weiten Streckenabschnitten verläuft er auf ehemaligen Bahntrassen, Steigungen sind daher Mangelware . Immer in der Nähe sind die Flüsse Glan und Blies.

Es gibt viel zu erleben:
Von Sarreguemines geht es flussaufwärts – jedoch mit wenig Steigung – der Nahe entgegen. Schon bald erreicht man den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, dessen römische und keltische Ausgrabungen einen Besuch wert sind. Auf einer ehemaligen Bahntrasse führt der Radfernweg weiter nach Blieskastel, wo die barocke Altstadt zu einer ausgiebigen Rast einlädt. In Homburg locken die Schlossberghöhlen und das Römermuseum in Schwarzenacker.
Die Route verlässt die Blies, um nach wenigen Kilometern bei Waldmohr auf den Glan zu treffen. Im Erholungsgebiet „Bruchwiesen“ bietet sich Gelegenheit für eine Pause, bevor eine Tretbootfahrt am Ohmbachsee angesagt ist. Danach grüßt im Kuseler Land der Remigiusberg mit seiner Kirche und der Michelsburg. Ein Abstecher zur Burg Lichtenberg, einer der größten Burgen Deutschlands, gehört auch zum Mittelalter-Programm.
Ab Altenglan wartet ein Raderlebnis der besonderen Art: Radfahren auf Schienen. Auf einer 40 Kilometer langen, stillgelegten Bahntrasse kann bis Staudernheim das Glantal mit einer Fahrraddraisine erkundet werden. Die Fahrräder können natürlich mitgenommen werden.  Auf Mehrtagestouren ist das eine tolle Gelegenheit, einmal die Perspektive zu wechseln und auf Schienen weiter zu radeln….

Als Zwischenstopp bieten sich die alte Schmiede in Bedesbach sowie die Ölmühle in St. Julian, die ehemalige Propsteikirche in Offenbach-Hundheim und das Städtchen Meisenheim an. Meisenheim, eine Perle am Glan, besticht mit einem mittelalterlichen Kern, der sieben Jahrhunderte fast unbeschadet überstanden hat. Ihr Wahrzeichen ist die imposante spätgotische Schlosskirche.   

Auf den Spuren von Hildegard von Bingen trifft man kurz vor Ende der Tour auf die Klosterruine Disibodenberg. Im Weinland Nahe mündet der Glan dann bei Staudernheim in die Nahe. Zum Abschluss lohnt ein Besuch im Freilichtmuseum oder auf dem Barfußpfad in Bad Sobernheim.

Für Tagesausflüge haben wir Ihnen einige Tourenvorschläge zusammengestellt:
hier zu den Tourenplanern
--> Tagestour Glan-Münchweiler - Lauterecken
--> Tagestour Lauterecken - Staudernheim
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Gesamtstrecke  (bisher nur Bereich Pfalz)

Die Tourenplanung ist jederzeit beliebig erweiterbar: Es bestehen Anschlussmöglichkeiten an weitere großräumige Verbindungen über den Saarland-Radweg, den Barbarossaweg und den Nahe-Radweg